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WOVON HÄNGT DAS HALTEN EINER ARBEITSSTELLUNG AB?

KAPITEL 	EINS 

WOVON HÄNGT DAS HALTEN EINER ARBEITSSTELLUNG AB? WoVON HÄNGT DAS HALTEN einer Arbeitsstellung ab? Von familiären Verbindungen? Davon, wen man kennt? Von per- sönlichem Charme? Glück? Ausbildung? Fleiß? Interesse? Intelligenz? Persönlichen Fähigkeiten? Für den, der in der Arbeitswelt alt und sogar irgendwie zynisch geworden ist, scheinen die ersten die wichtigeren zu sein. Nur die Jungen scheinen sich noch der Illusion oder der Selbsttäuschung hinzugeben, dass persönliche Fähigkeit, Intelligenz, Interesse, Ausbildung und Fleiß etwas damit zu tun haben. Und die sehr großen Zyniker möchten uns glauben machen, dass es sich hier tatsächlich nur um die Symptome davon handelt, dass man sehr jung ist. Wir haben zu häufig erlebt, wie der Sohn zum Vorarbeiter wurde und der frisch gebackene Schwiegersohn, gestern noch ein Angestellter im Versand, urplötzlich zum Mitglied des Vorstandes avancierte. Dabei haben wir allzu oft gewusst, dass der betreffende Sohn und Schwiegersohn nicht nur keinerlei Eignung aufwiesen, sondern auch ohne Furcht vor Zurechtweisung Firmenangelegenheiten nachlässiger behandelten als der schlechteste der anwesenden Angestellten. Familiäre Verbindungen sind ein Faktor, der vom Zufall abhängt, als was man geboren wird - eher ein Zufall, wie er allzu oft vorkommt, als eine Verurteilung zu unfreiwilliger Abstammung. 5 DIE PROBLE'\![E DER ARBEIT • L. RON HUBBARD Aber was bleibt übrig, wenn wir die Frage der familiären Verbindungen vorläufig beiseitelassen? Da ist der Faktor dessen, wen man kennt. Persönliche Beziehungen sind äußerst wichtig, um eine Stellung zu erlangen, zu behalten und zu verbessern. Darüber kann es keinen Zweifel geben. Man hat einen Freund, der für die XY-Firma arbeitet; der Freund weiß von einer offenen Stelle; er hat andere Freunde und diese haben noch andere Freunde - und so kann man sich in der Firma XY niederlassen, in relativer Sicherheit und mit etwas Hoffnung auf einen Aufstieg arbeiten. Dann gibt es noch die Frage des persönlichen Charmes. Wie oft haben wir gesehen, wie die junge Stenotypistin, die nicht einmal „Katze“ buchstabieren konnte, plötzlich zur Chefsekretärin wurde, obwohl sie noch immer mit zwei linken Händen tippte; sie kann dann zwar immer noch nicht „Katze“ buchstabieren, aber sie kann sicherlich „Aufstieg“ und noch einmal Aufstieg und vielleicht sogar „eleganter Klub“ oder .Diamantkollier„ buchstabieren. Und wir haben auch den jungen Menschen mit einer guten „Fassade“ gesehen, wie er über seine Vorgesetzten aufstieg, weil er vielleicht den passenden Witz erzählen konnte oder es verstand, beim Golfknapp zu verlieren. Wir haben auch gesehen, wie der Faktor der Ausbildung in Firmen und Regierungen ganz in die verkehrte Richtung abglitt - der Ausgebildete, der, wenn auch sehr auf Kosten seiner Sehkraft, mehr Wissen erworben hatte, als er Anerkennung dafür bekam, wurde von irgendeinem Kerl, der keinerlei Bildungsabschluss, sondern nur Beziehungen aufweisen konnte, doch überholt. Wir haben gesehen, wie der Ungeschulte verrückt Befehle an Millionen erteilt und wie der Weise nur zwanzig Leuten Ratschläge gibt. Der Fleiß scheint für die paar Zyniker unter uns, die schon vieles erlebt haben, ebenso eine geringe Rolle zu spielen. Der Eifer der Jungen, hart zu arbeiten, wird allzu oft von den Älteren gebremst, die sagen: „Warum willst du dich dabei so abrackern, junger Freund? Das bleibt sich doch alles gleich.“ Und vielleicht haben wir Überstunden gemacht und uns mit Tinte beschmiert oder haben an unserem Posten länger ausgeharrt, als irgendeine Pflicht es erforderte, und mussten dann erleben, wie später der Faule, den wir verachteten, das bessere Gehalt bezog. Und wir haben gesagt, das sei keine Gerechtigkeit - das sei etwas Geringeres als das. 6 KAPITEL EINS. WOVON HÄNGT DAS HALTEN EINER ARBEITSSTELLUNG AB? Wir haben auch gesehen, wie Interesse nichts fruchtete. Wenn unser Vertieftsein in das tödliche Spiel zwischen unserer „Firma oder unserer Gemeinschaft und ihren Konkurrenten“ uns dazu zwang, unsere eigene Frau oder unser Privatleben unbeachtet beiseitezu- schieben, und wenn wir die Nacht und unsere Freizeit damit verbrachten, Lösungsmöglichkeiten für die Rettung unserer Firma auszuarbeiten, und sie einreichten, wenn diese unbeachtet zurückgeschickt wurden und wir bald daraufbeobachteten, wie unser Kollege befördert wurde, dessen einziges Interesse einem Mann oder „Kohle“ und in keiner Weise der Firma galt - glaubten wir Grund für ein geringeres Interesse zu haben. Und das Interesse an unserer Arbeit wurde von denjenigen in unserer Umgebung verurteilt, die, weil sie nichts davon verstanden, es leid wurden, dass wir ständig davon sprachen. Der Intelligenz scheint nach dieser unablässigen Parade zerbrochener Illusionen keinerlei Bedeutung für unser Schicksal zuzukommen. Wenn wir sehen, wie der Dumme die Vielen befehligt, wenn wir sehen, wie Pläne und Entscheidungen angenommen werden, die selbst von den Kindern dieser Arbeiter verurteilt worden wären, fragen wir uns, was das noch mit Intelligenz zu tun haben könnte. Besser dumm sein, so könnten wir denken, als ständig unseren Geist durch die Dummheiten schockieren zu lassen, die als Firmenpläne gelten. Es scheint so, als wäre persönliche Fähigkeit eine reine Verschwendung gegenüber diesem reißenden Strom, diesem verwirrenden Chaos willkürlicher Gründe für Beförderungen und bessere Bezahlung. Wir haben gesehen, wie unsere eigene Fähigkeit vergeudet wurde. Wir haben gesehen, wie die Fähigkeiten anderer missachtet wurden. Wir haben gesehen, wie Unfähige vorankamen, während die Fähigen unbeachtet oder gar arbeitslos blieben. Also scheint persönliche Fähigkeit für uns, die wir kleine Zahnräder im krachenden Getriebe des Arbeitsschicksals sind, nicht mehr der Faktor zu sein, der sie einst war. Somit ist es sicherlich Glücksache und von vorne bis hinten nichts als Glücksache. Und so scheint es, selbst für ein „erfahrenes“ Auge, den Anschein zu haben, dass das Erlangen, Beibehalten und Verbessern einer Stellung ganz von einem Chaos von Ursachen abhängig sei, die sich allesamt unserer Kontrolle entziehen. Statt einer ordnungsgemäßen Zukunftserwartung akzeptieren wir eine auf uns herabstürzende Unmenge an „Zufälligkeiten“ als unser Schicksal. 7 DIE PROBLEME DER ARBEIT • L. RON HUBBARD Wir strengen uns ein wenig an. Wir kleiden uns gut und sauber, um uns für eine Stellung zu bewerben; wir bringen uns selbst täglich an den Arbeitsplatz, hantieren mit den Papieren, Kästen oder Maschinenteilen in einer Weise, dass es hoffentlich durchgehen wird. Wir fahren in überfüllten Verkehrsmitteln nach Hause und erwarten einen weiteren Tag stumpfsinniger Plage. Gelegentlich beginnen wir mit einem Fernkurs, um uns einen kleinen Vorteil gegenüber unseren Kollegen zu verschaffen - und geben ihn häufig vor dem Ende auf. Es scheint, als könnten wir nicht einmal diese Kleinigkeit schaffen, um uns auf unserem Weg gegen diese Flut von Zufälligkeiten weiterzuhelfen. Wir werden krank. Unser Krankenurlaub ist abgelaufen. Noch kaum erholt, stehen wir nun ohne Stellung da. Wir werden Opfer einer zufälligen Intrige oder böswilliger Verleumdung und sind ohne Stellung. Uns werden Arbeiten aufgebürdet, die wir nicht vollbringen können, und wieder sind wir ohne Arbeit. Wir werden zu alt; wir verbringen unsere Zeit damit, uns daran zu erinnern, wie schnell wir einmal waren, und eines Tages sind wir ohne Stellung. Das Schicksal des Menschen in der Alltagswelt ist Ungewissheit. Sein Ziel ist Sicherheit. Aber nur wenige erreichen dieses Ziel. Wir Übrigen sorgen uns Tag für Tag undjahr für Jahr um unsere Fähigkeit, Arbeit zu bekommen, zu behalten und unser Los zu verbessern. Und allzu häufig treten unsere schlimmsten Befürchtungen ein. Einst hatten wir die Reichen, auf die wir schauen und die wir beneiden konnten. Aber nun hat sich selbst deren Zahl aufgrund der uns auferlegten Steuern verringert, trotz ihrer geschickten Buchhalter. Staaten und Regierungen steigen auf und versprechen uns jede Sicherheit, verhängen dann aber Restriktionen, die auch das unsicher erscheinen lassen. Tag für Tag werden unserem Bewusstsein neue Drohungen auferlegt. In einer Welt, in der die Maschine König ist, wird der Mensch zu einem Rädchen. Man erzählt uns von neuen Entwicklungen, die die Arbeit von Tausenden von uns übernehmen, und so hungern wir. Die Reklame schleudert uns - in unseren öffentlichen Verkehrsmitteln und Zeitungen, auf den Straßen, im Radio und Fernsehen - alle möglichen Dinge zu, die es zu besitzen gilt. Und gleichgültig, wie schön es wäre, 8

„In einer Welt, in der die Maschine König ist, wird der Mensch zu einem Rädchen. Man erzählt uns von neuen Entwicklungen, die die Arbeit von Tausenden von uns übernehmen, und so hungern wir. “ DIE PROBLEME DER ARBEIT • L. RON HUBBARD sie zu besitzen, wir, die wir sie herstellen, können sie nicht besitzen - nicht mit unserem Gehalt. Und zu Weihnachten sind wir ein wenig beschämt darüber, wie wenig wir kaufen können, und wir beschließen, dass der Mantel es noch ein weiteres Jahr tun muss. Die Jahre gehen vorüber, und wir werden nicht jünger. Jede Stunde konfrontiert uns mit den Zufällen, die unsere Zukunft positiv oder negativ bestimmen könnten. Kein Wunder, dass wir einzig und allein an Glück glauben. Nun, da liegt das Problem. Um zu essen, müssen wir eine Stellung haben. Um zu leben, müssen wir für unsere Stellungen weiterhin annehmbar bleiben. Um unsere Lage zu verbessern, müssen wir auf günstige Zufälle hoffen. Und das alles erscheint wie ein riesiges, entmutigendes Durcheinander, das aus Zufällen, Glück und Pech oder Schufterei besteht, ohne am Ende irgendwelche Erfolgsaussichten zu haben. Was würden Sie für etwas bieten, das Sie aus diesen Geleisen herausbringt? Vielleicht sind Sie nicht drin. Aber in diesem Fall können Sie sich glücklich schätzen. Um diesen Geleisen zu entkommen, haben die Menschen die blutigsten Kriege und Revolutionen der Geschichte geführt. Ganze Dynastien sind in einer überwältigenden Erschütterung, die aus der Verzweiflung geboren wurde, zu Staub reduziert worden. Stellungen werden knapp. Stellungen zu behalten hängt immer mehr von Zufällen ab. Schließlich kann niemand mehr die Strapazen der Unsicherheit ertragen, und die Lösung ist rohe, rote Revolution. Und führt das zu irgendetwas? Nein. Eine Revolution ist diejenige Handlung, eine Tyrannei durch eine andere Tyrannei zu ersetzen, die zehnmal despotischer als die frühere ist. Das Wechseln von Regierungen, nicht einmal das Wechseln der Firma, kann grundlegende Sicherheit verändern. Die Suche nach Sicherheit ist eine Suche nach Dauerhaftigkeit und Frieden. Ein Arbeiter verdient diese Dinge. Er schafft die Güter. Er sollte die nötigen Mittel zum Leben haben. Stattdessen hat er ein Chaos. Aber wo liegt dieses Chaos? Ist es in der Familie des Arbeiters? Das meinen einige. Liegt es im Wesen des Kapitals? Einige sagen das. Ist dieses Chaos Ausgeburt einer schlechten Regierung? Viele haben das gesagt. Liegt es im Arbeiter selbst? Manche wollen ihn das glauben machen. 10 KAPITEL EINS. WOVON HÄNGT DAS HALTEN EINER ARBEITSSTELLUNG AB? Nein, die Ursache liegt in keinem dieser Dinge. Das Chaos der Unsicherheit lebt in dem Chaos der Informationen über Arbeit und über Menschen. Wenn man keinen Kompass hat, mit dessen Hilfe man durch das Leben steuern könnte, verirrt man sich. Es sind so viele neue Elemente - des Industriezeitalters - ins Leben getreten, dass es notwendig wird, das Leben selbst besser zu verstehen. Arbeit und Sicherheit sind Teile des Lebens. Wenn man das Leben nicht begreift, wird man keinen dieser beiden Teile des Lebens verstehen. Wenn das gesamte Leben chaotisch erscheint - eine Sache von Vermutungen und Zufällen -, dann wird auch die Arbeit ganz gewiss chaotisch erscheinen. Aber die Rolle der Arbeit im Dasein ist größer als jede andere. Manche Leute sagen, dass wir ein Drittel unseres Lebens im Bett verbringen und dass Betten daher wichtig seien. Aber wir verbringen mehr als ein Drittel unseres Lebens bei der Arbeit. Und wenn wir nicht arbeiten, haben wir kein Bett. Deshalb scheint die Arbeit bei Weitem das Wichtigere zu sein. Wenn man die verschiedenen Teile des Lebens zusammenzählt, die Liebe, den Sport oder das Vergnügen, so wird man feststellen, dass die meiste Konzentration nicht auf diese Dinge, sondern auf die Arbeit gerichtet ist. Die Arbeit spielt die Hauptrolle in unserem Dasein, ob uns das gefällt oder nicht. Wenn wir sie nicht mögen, dann mögen wir das Leben nicht. Wenn wir auf jemanden stoßen, der ein wenig geisteskrank ist, müssten wir gemäß alten -ologien Nachforschungen über sein Liebesleben oder über seine Kindheit anstellen. Eine neuere und bessere Idee besteht darin, nachzuforschen, wie es um seine Sicherheit und seine Arbeitsbedingungen steht. Wenn die Sicherheit in einem Staat schlecht wird, steigt die Zahl der Geisteskranken. Wenn wir das nationale Problem der Geisteskrankheit in Angriff zu nehmen und zu bewältigen hätten, würden wir nicht bessere Anstalten für Geisteskranke bauen - wir würden die Arbeitssituation verbessern. Das Leben besteht zu sieben Zehnteln aus Arbeit. Ein Zehntel gehört der Familie, ein Zehntel der Politik und ein Zehntel der Entspannung. Wirtschaftliche Fragen - der Kampf um den Lohn - machen sieben Zehntel des Daseins aus. Wenn man einem Menschen sein Einkommen oder seine Arbeitsstelle wegnimmt, wird man ihn gewöhnlich in einer schlechten geistigen Verfassung finden. Falls wir hierfür irgendwo Beweise finden wollen, dann werden wir sie überall finden. 11 DIE PROBLEME DER ARBEIT • L. RON HUBBARD Die Sorge um die Sicherheit, die Sorge um den Wert der eigenen Besitztümer, Sorgen darüber, wie man anderen im Leben helfen kann, sind die wesentlichen Existenzsorgen. Wir wollen es einfach ausdrücken: Leute, die nichts zu tun haben, Leute ohne Zielsetzung werden sehr leicht neurotisch oder geisteskrank. Arbeit ist im Grunde keine Schufterei. Sie ist etwas, das zu tun ist. Unser Gehalt sagt uns, dass wir etwas wert sind. Und natürlich erkauft es uns alles, was wir zum Leben brauchen. Oder fast alles. Nun gut, die Sicherheit der Arbeitsstellung ist somit wichtig. Aber Sicherheit selbst ist Verstehen. Unsicherheit ist Unwissenheit. Wenn man unsicher ist, dann weiß man einfach etwas nicht. Man ist sich nicht sicher. Menschen, die wissen, sind sicher. Menschen, die nicht wissen, glauben an das Glück. Man wird verunsichert, wenn man nicht weiß, ob man entlassen wird oder nicht. Deshalb macht man sich Sorgen. So ist es mit aller Unsicherheit. UNSICHERHEIT BESTEHT IN ABWESENHEIT VON WISSEN. Alle Sicherheit leitet sich von Wissen ab. Man weiß, dass man versorgt sein wird, was auch immer geschehen mag. Das ist eine Sicherheit. Ohne sicheres Wissen könnte es aber auch ein Trugschluss sein. Glück ist Zufall. Sich auf Glück zu verlassen bedeutet, sich auf Nicht-Wissen zu verlassen. Aber wie könnte man in Wahrheit Wissen über das Leben besitzen, wenn das Leben selbst als Wissen nicht in Ordnung gebracht worden ist? Wenn das Fachgebiet Leben selbst ein Chaos ist, wie könnte die Arbeit als Teil des Lebens dann etwas anderes als ein Chaos sein? Wenn Livingness ein unbekanntes Fachgebiet ist, dann muss Workingness und alles, was zur Arbeit gehört, ein unbekanntes Fachgebiet sein, das Zynismus, Hoffnungslosigkeit und der Raterei ausgesetzt ist. Um eine Stellung zu bekommen, zu behalten und zu verbessern, müsste man die genauen, präzisen Regeln des Lebens kennen, um vollständige Sicherheit zu haben. Es würde nicht ausreichen, seine Arbeit einigermaßen gut zu beherrschen. Das wäre keine Sicherheit, denn mit der Zeit würden wir sehen, dass zu viele Zufälle ins Spiel kämen - wie wir bereits aufgeführt haben. 12

“ Unsicherheit besteht in Abwesenheit von Wissen. „ DIE PROBLEME DER ARBEIT • 1. RON HUBBARD Die Kenntnis der dem Leben zugrunde liegenden allgemeinen Regeln würde eine Sicherheit im Leben geben. Die Kenntnis der dem Leben zugrunde liegenden allgemeinen Regeln würde auch eine Sicherheit in der Arbeitsstellung herbeiführen. Scientology ist eine Wissenschaft über das Leben. Sie ist die erste völlig westliche Bestrebung, das Leben zu verstehen. Alle früheren Bestrebungen kamen aus Asien oder aus Osteuropa. Und sie versagten. Keine von ihnen gab eine größere Sicherheit. Keine von ihnen konnte das menschliche Verhalten zum Besseren verändern. Keine von ihnen - und sie brüsteten sich damit - konnte die menschliche Intelligenz verändern. Scientology ist etwas noch nie Dagewesenes. Aber so jung, wie sie ist, ist sie dennoch die einzige Wissenschaft über das Dasein, die vollständig und gründlich geprüft und bestätigt worden ist. Es ist nicht nötig, zwanzig Jahre auf Nägeln zu sitzen, um herauszufinden, dass man sterblich ist. Es bedarf keines ausgedehnten Studiums von Ratten, um zu wissen, dass der Mensch verwirrt ist. Scientology kann das menschliche Verhalten zum Besseren verändern, und sie tut es auch. Sie bringt das Individuum unter dessen eigene Kontrolle - wohin es gehört. Scientology kann die menschliche Intelligenz steigern und tut dies auch. Durch die genauesten bekannten Tests wurde bewiesen, dass Scientology die Intelligenz eines Individuums in starkem Maße steigern kann. Und Scientology kann noch andere Dinge tun. Sie kann jemandes Reaktionszeit verringern und sie kann einen um Iahre jünger erscheinen lassen. Aber wir haben hier nicht die Absicht aufzuzählen, was sie alles kann. Scientology ist eine Wissenschaft vom Leben und sie funktioniert. Sie behandelt in angemessener Weise die Grundregeln des Lebens und bringt Ordnung in das Chaos. Eine Wissenschaft über das Leben wäre eigentlich eine Wissenschaft des einwandfreien Zustandes. Dinge wie Zufälle und Glück wären unter Ihrer Kontrolle, wenn Sie nur die ihnen zugrunde liegenden Prinzipien verstehen könnten. Wie wir hier gesehen haben, können selbst jene, die nicht zynisch sind, sehen, dass viele Zufälle mitspielen, wenn es darum geht, eine eigene Stellung zu bekommen, zu behalten und zu verbessern. Einige dieser Zufälle scheinen so weitreichend und so unkontrollierbar, als ob überhaupt nichts in Bezug auf sie unternommen werden könnte. 14 KAPITEL EINS • WOVON HÄNGT DAS HALTEN EINER ARBEITSSTELLUNG AB? Wenn wir doch nur die Zufälligkeit bei einer Stellung vermindern könnten, wenn wir uns mit den richtigen Leuten anfreunden und sicher sein könnten, dass unsere Ausbildung eine Rolle spielen würde, und wenn wir ein wenig Gewissheit hätten, dass unser Interesse, unsere Intelligenz und unsere natürlichen Fähigkeiten nicht ganz verschwendet sein würden - ja, dann stünden die Dinge besser, nicht wahr? Nun, wir werden sehen, was die Scientology tun kann, um die Zufälligkeit der Alltagswelt zu vermindern - für Sie und Ihre Bekannten. Worum geht es im Leben überhaupt? 15

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